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Steiermark: Start zu neuer barrierefreier Tourismusinitiative „Steiermark für alle“

Georg Bliem (GF Steiermark Tourismus), Walburga Fröhlich (GF atempo), Dietmar Ogris (Projektentwicklung und Sensibilisierung atempo), LH-Vize Hermann Schützenhöfer, vorne Mitte Annemarie Wicher (Behindertensprecherin) 
Georg Bliem (GF Steiermark Tourismus), Walburga Fröhlich (GF atempo), Dietmar Ogris (Projektentwicklung und Sensibilisierung atempo), LH-Vize Hermann Schützenhöfer, vorne Mitte Annemarie Wicher (Behindertensprecherin)Georg Bliem (GF Steiermark Tourismus), Walburga Fröhlich (GF atempo), Dietmar Ogris (Projektentwicklung und Sensibilisierung atempo), LH-Vize Hermann Schützenhöfer, vorne Mitte Annemarie Wicher (Behindertensprecherin)
 
8.4.2008 - „Steiermark für alle" signalisiert: Die Steiermark ist bereit für alle Gäste. Es geht nicht nur um Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer, sondern um Angebote für alle Gäste mit speziellen Bedürfnissen, wie z.B. Gäste, die eine Behinderung haben, mit (Lebensmittel-) Allergien leben, die schlecht sehen oder schlecht hören, die im fortgeschrittenen Alter sind, Lernschwierigkeiten haben,... kurz: Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind.

Dazu LH-Vize Hermann Schützenhöfer: „90 Betriebe wurden dazu in den letzten Monaten in einer Initiative des Landes Steiermark von 20 Prüfern auf Einrichtung und Service nach einem umfassenden Kriterienkatalog überprüft, 50 davon konnten sich als „Steiermark für alle"-Betrieb zertifizieren. 10 Betriebe aus Graz kommen in den nächsten Wochen dazu. Für die Steiermark ist dieses Angebot soziales Gebot der Stunde, aber auch ökonomisch interessant, da es allein in Österreich über 854.000 Menschen mit speziellen Bedürfnissen gibt, EU weit 75 Mio. Menschen, mit Begleitung sogar 150 Mio. Menschen."

Georg Bliem, GF Steiermark Tourismus: „Besonderer Wert wurde im ersten Schritt auf das breite Angebot für alle Behinderungsarten gelegt sowie auf die absolut fundierte Information aus erster Hand. Dafür ist auf der neuen Website www.steiermark.com/fuer-alle auf einen Blick ersichtlich, welche Mindeststandards für die Zertifizierung angewandt wurden, damit der Gast mit besonderen Bedürfnissen danach seinen Urlaub planen kann, weil er sich auf die speziellen Einrichtungen verlassen können muss."

Darüber hinaus arbeiten Modellregionen und -orte wie Schladming, Vulkanland, Fohnsdorf und Leibnitz am Angebot von Freizeitaktivitäten für Gäste mit speziellen Bedürfnissen. Ziel ist es, den Gästen ein ganzes Netz an barrierefreien Angeboten zu bieten. In Schladming sind z.B. der Wasser-Erlebnisweg oder Scheibenschießen und Langlaufen für Blinde geplant. Leibnitz setzt auf „sanfte Bewegung" - Kutschenfahren im Rolli soll dort realisiert werden; auch ein GPS-gestütztes Wandern für Menschen mit Orientierungsschwierigkeiten ist dort in Planung.

Die Darstellung auf www.steiermark.com/fuer-alle
Am häufigsten finden sich Betriebe, die für Gäste mit Lernschwierigkeiten, Lebensmittel-Allergien, Sehbehinderung bzw. für Rollstuhlfahrer geeignet sind.
Die Betriebssuche ist nach Art der Behinderung über 10 Piktogramme möglich, bei der Betriebsdarstellung gibt das jeweilige Piktogramm über die Spezialisierung Auskunft. Für ganz detaillierte Auskünfte kann man sich die Auskünfte unter dem Bereich „Fragebogen" ansehen. Weiters wurden die Seiten im AAA-Modus aufbereitet.

Die Zielgruppe
In der EU sind 11% der Bevölkerung im engen Sinn Kunden mit speziellen Bedürfnissen. Das bedeutet, dass die touristischen Leistungsanbieter ein Nachfragepotential von 74,5 Millionen Menschen haben. Allein in Österreich besteht ein Nachfragepotential von 854.400 Gästen (mit Begleitperson 1,78 Mio.) mit speziellen Bedürfnissen.

 
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