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Rund 50 Millionen Euro an Soforthilfe für betroffene Regionen beschlossen

Sitzung der steirischen Landesregierung zur Unwetter-Katastrophe in der Obersteiermark

Rund 31,5 Millionen Euro an Soforthilfe für die von der Unwetterkatastrophe betroffenen Gemeinden beschloss die steirische Landesregierung im Rahmen der heutigen außerordentlichen Regierungssitzung. © steiermark.at/Streibl; bei Quellenangabe honorarfrei
Rund 31,5 Millionen Euro an Soforthilfe für die von der Unwetterkatastrophe betroffenen Gemeinden beschloss die steirische Landesregierung im Rahmen der heutigen außerordentlichen Regierungssitzung.Rund 31,5 Millionen Euro an Soforthilfe für die von der Unwetterkatastrophe betroffenen Gemeinden beschloss die steirische Landesregierung im Rahmen der heutigen außerordentlichen Regierungssitzung.
© steiermark.at/Streibl; bei Quellenangabe honorarfrei
 

Graz (10. August 2017).- Im Rahmen einer außerordentlichen Regierungssitzung hat die steirische Landesregierung heute Vormittag (10.8.2017) umfangreiche Soforthilfemaßnahmen für jene steirische Regionen beschlossen, die von den schweren Unwettern am vergangenen Wochenende getroffen wurden. In diesem Zusammenhang wurden Soforthilfsmaßnahmen in der Höhe von rund 31,5 Millionen Euro beschlossen. Die Hilfsmaßnahmen werden zur Behebung der bisher entstandenen Schäden verwendet, zu hoffen bleibe natürlich, so die steirische Landesspitze unisono, dass keine weiteren Katastrophenereignisse folgen würden. Für den Bau dringend notwendiger Schutzmaßnahmen wurden zuätzliche 13,2 Millionen Euro beschlossen.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer betont dazu: „Die verheerenden Unwetter, die viele steirische Gemeinden in den letzten Tagen heimgesucht haben und die daraus entstandenen Schäden, machen es notwendig, rasch zu handeln. Die notwendigen Infrastruktur-Reparaturen, wie etwa die Räumung von Straßen, der Wiederaufbau von zerstörten Brücken oder kaputten Leitungen, haben absolute Priorität, damit die Menschen in den betroffenen Regionen so rasch wie möglich wieder einem geregelten Alltag nachgehen können.″ Daher habe die steirische Landesregierung heute beschlossen, den Gemeinden eine Soforthilfe in der Höhe von rund 31,5 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, so LH Schützenhöfer. Insbesondere wolle er, so der steirische Landeshauptmann, auch die große steirische Solidarität, die in den letzten Tagen spürbar war, hervorheben: „Der größtmögliche Dank gilt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Einsatzorganisationen und den Bürgermeistern vor Ort, für ihr Engagement und den großartigen Zusammenhalt in den vergangenen Tagen.″

Katastrophenschutzreferent LH-Stv. Michael Schickhofer: „Es waren dramatische Tage für viele Steirerinnen und Steirer und die Hochwasserlage bleibt leider weiterhin angespannt. Erst vor wenigen Tagen konnte ich mir in Oberwölz selbst ein Bild von den enormen Schäden und von der herausragenden Arbeit unserer steirischen Einsatzkräfte machen. Viele haben ohne zu zögern ihr eigenes Leben riskiert, um Menschen in Not zu helfen. Dafür danke ich ihnen von ganzem Herzen. Jetzt heißt es rasch und unbürokratisch unterstützen. Denn wer schnell hilft, hilft doppelt. Heute wurden bereits die ersten Beschlüsse gefasst, die sicherstellen, dass die finanzielle Hilfe unverzüglich dort hinkommt, wo die Menschen sie brauchen. Dafür stellen wir insgesamt sofort rund 50 Millionen Euro zur Verfügung.″

Zu den 31,5 Millionen Euro an Soforthilfe für die betroffenen Gebiete kommen etwa weitere Mittel für dringend notwendige Schutzmaßnahmen, so der für den Hochwasserschutz zuständige Landesrat Johann Seitinger: „Im Rahmen der Regierungssitzung wurden heute zudem auch weitere 13,2 Millionen Euro an Landesmitteln beschlossen, damit umgehend mit dem Bau dringend notwendiger Schutzmaßnahmen begonnen werden kann.″

Graz, am 10. August 2017

 
Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information
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 und Fax: +43 (316) 877-3188  oder E-Mail: anna.schwaiberger@stmk.gv.at 
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