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Baustart für Bahnhof Weststeiermark

Bau der Koralmbahn schreitet voran

Bgm. Josef Wallner, ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä, Landesrat Anton Lang, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Bundesminister Jörg Leichtfried und Bürgermeister Alois Resch beim feierlichen Spatenstich © ÖBB; bei Quellenangabe honorarfrei
Bgm. Josef Wallner, ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä, Landesrat Anton Lang, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Bundesminister Jörg Leichtfried und Bürgermeister Alois Resch beim feierlichen SpatenstichBgm. Josef Wallner, ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä, Landesrat Anton Lang, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Bundesminister Jörg Leichtfried und Bürgermeister Alois Resch beim feierlichen Spatenstich
© ÖBB; bei Quellenangabe honorarfrei
 

Graz (1. Septemeber 2017).- Die rund 130 Kilometer lange Koralmbahn wird Zug um Zug realisiert. Der Bahnhof Weststeiermark ist der erste der beiden Bahnhöfe, die entlang der Strecke realisiert werden. Bundesminister Jörg Leichtfried, ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landesrat Anton Lang, Bürgermeister Josef Wallner und Bürgermeister Alois Resch starteten heute (1.9.2017) den Bau des neuen Bahnhofs Weststeiermark, der künftig unter anderem auch für Intercity-Züge zur Verfügung stehen wird.

Auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer ist von der Koralmbahn überzeugt: „Wer sich als Region dynamisch weiterentwickeln will, wer auch künftig Forschung und Entwicklung vorantreiben will, der braucht eine ordentliche Anbindung. Der Ausbau der neuen Südstrecke, inklusive der beiden Riesenprojekte Koralm- und Semmeringtunnel, bedeutet eine enorme Aufwertung des steirischen Wirtschafts- und Beschäftigungsstandortes. Als Teil des Baltisch-Adriatischen Korridors ist auch dieser hier entstehende Bahnhof Weststeiermark ein Ausgangspunkt in die wesentlichen Räume Europas. Wichtig ist aber ebenso der Nutzen für viele Steirerinnen und Steirer im Alltag, wenn etwa von einer möglichen Fahrzeitverkürzung zwischen Deutschlandsberg und Graz von 40 auf 25 Minuten die Rede ist.”

Verkehrslandesrat Anton Lang betont: „Ich freue mich, dass wir heute den feierlichen Spatenstich zum neuen, hochmordenen Bahnhof Weststeiermark vornehmen konnten. Mit diesem tollen Projekt wird der Regionalverkehr in Hinkunft optimal mit der neuen Koralmbahn verknüpft.″

„Die Südstrecke ist die Lebensader der heimischen Wirtschaft. Für ihren Ausbau nehmen wir insgesamt rund elf Milliarden Euro in die Hand. Wenn die Koralmbahn fertig ist, verkürzen sich die Fahrzeiten für Zugreisende massiv: in 25 Minuten von Graz nach Deutschlandsberg - das ist schneller als mit dem Auto. Mit dem Bahnhof Weststeiermark schaffen wir einen völlig neuen Verkehrsknotenpunkt, der den Fernverkehr der Südstrecke mit dem Regionalverkehr verbindet. Davon profitieren Bevölkerung und Betriebe in der Südweststeiermark″, sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.

Vor dem Portal des Koralmtunnels entsteht im Gemeindegebiet Groß St. Florian derzeit einer der größten neuen Bahnhöfe zwischen Graz und Klagenfurt. Die neue Verkehrsdrehscheibe erhält acht Gleise, rund 400 Park & Ride-Plätze, eine moderne Infrastruktur für E-Mobilität und einen überdachten Zufahrtsbereich für Busse und Taxis. Künftig halten hier sowohl Regional- als auch Schnellzüge. Auf diese Weise wird der Regionalverkehr optimal mit der Koralmbahn und der neuen Südstrecke verknüpft. Nach fünf Jahren Bauzeit steht der neue Bahnhof dann ab Dezember 2022 zur Verfügung. Gleichzeitig werden auch die Zulaufstrecken der Koralmbahn zu den Landeshauptstädten fertig - mit einer möglichen Fahrzeitverkürzung zwischen Deutschlandsberg und Graz von 40 auf rund 25 Minuten. Insgesamt werden entlang der Koralmbahn zwölf Bahnhöfe und Haltestellen komplett neu gebaut und elf weitere umgebaut bzw. modernisiert. Das „Gegenstück" zum Bahnhof in der Weststeiermark entsteht ab 2019 am anderen Ende des Koralmtunnels im Kärntner Lavanttal.

„Die ÖBB errichten im Auftrag des Bundes die neue Koralmbahn", erklärt Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG. „Diese Neubaustrecke wird gemeinsam mit dem Semmering-Basistunnel das Kernstück der neuen Südstrecke bilden und für noch bessere Erreichbarkeiten sorgen. Der Süden Österreichs erhält somit eine hochwertige Infrastruktur, die für die Zukunft ausgerichtet ist.″

Graz, am 1. September 2017

 
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